Aktuelles

Zum bundesweiten Gedenktag an die Corona – Toten

Für den 18. April 2021 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum gemeinsamen Gedenken an die an Corona Verstorbenen aufgerufen. Der Hospizdienst Delmenhorst e.V. unterstützt die zentrale Gedenkfeier für die Toten der Corona-Pandemie in Deutschland und informiert über seine Trauerangebote.
Corona hat neben den Einschränkungen im täglichen Leben die Situation trauernder Angehöriger noch einmal zusätzlich erschwert. Viele Menschen konnten vor allem im ersten Lockdown nicht bei ihren sterbenden Angehörigen sein. Beerdigungen finden häufig im kleinsten Kreis statt. Das tröstende Zusammensein danach ist auch kaum möglich, gleiches gilt für Besuche bei den Betroffenen. All das hinterlässt bei Trauernden unter Umständen tiefe Spuren.“
Wir halten es für sehr wichtig, dass der Bundespräsident mit dem Gedenktag die Aufmerksamkeit auf das Leid der Angehörigen lenkt, und unterstützen die Aktion gern. Denn wir sind nicht nur dafür da, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten. Wir sind ebenso für die Menschen da, die zurückbleiben und in ihrer Trauer Unterstützung suchen. Das gilt auch und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie.
Während zu Beginn der Pandemie auch die Trauerangebote von den Einschränkungen deutlich betroffen waren, bietet der Hospizdienst Delmenhorst mittlerweile wieder Trauereinzelgespräche telefonisch oder im Hospizdienst und Trauerspaziergänge an, alles selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygiene – Vorgaben. Gruppenangebote sind auf Grund der hohen Inzidenzwerte zurzeit leider nicht möglich.
Zum bundesweiten Gedenktag am Sonntag, dem 18.04.2021, bietet der Hospizdienst allen trauernden Menschen die einen nahen lieben Menschen durch den Tod während der Corona Pandemie verloren, haben die spontane Möglichkeit ein Gespräch zu führen. In der Zeit von 10 – 17 Uhr können sie sich gerne unter folgender Rufnummer melden: 042 21 – 123 16 88.
Möglich ist es sowohl telefonische oder auch persönliche Einzelgespräche im Hospizdienst zu führen, als auch ein Trauerspaziergang. Dafür stehen an diesem Gedenksonntag die Trauerbegleiter*innen des Hospizdienst Delmenhorst zur Verfügung.
Es uns wichtig, dass unser Angebot für alle Trauernden gilt, die während der Pandemie einen Menschen verloren haben. Damit gibt der Hospizdienst den trauernden Menschen die Möglichkeit in dieser Zeit die noch zusätzlich geprägt ist von der Corona Pandemie, über die Trauer zu sprechen. Das ist für Trauernden eine Chance aus der Isolation und Vereinsamung heraus zu treten, unterstützende Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen, um so den erlebten Verlust zu verarbeiten.
Wir freuen uns über jeden Kontakt an diesem Sonntag oder auch später, denn Trauer muss nicht alleine bewältigt werden.
Der Hospizdienst vertritt das Motto: Bleiben, wenn das Leben geht, wir sind für sie da und gehen ein Stück ihres Weges neben ihnen.

14.04.2021

Die Aufgaben des Hospizdienstes
Interview bei Radio 90 vier

Martina Meinken und Chrissy Weindl im
Interview bei Radio 90 vier

In einem ausführlichen Interview bei Radio 90 vier haben unsere Koordinatorin Martina Meinken und unsere ehrenamtliche Begleiterin Chrissy Weindel umfassend über die Aufgaben des Hospizdienstes und ihre Erfahrungen in der Hospiz- und Trauerarbeit berichtet. Diese Sendung wird am Sonntag, 11.04.2021 in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr auf Radio 90 vier wiederholt. Hören sie sich die Sendung an. Sie erfahren sehr viel über die Begleitung der Menschen auf ihrem letzten Lebensweg und die Gespräche mit Trauernden.

Den Bericht können Sie auch hören unter

Hospizverein Delmenhorst

10.04.2021

 

Auch während des Lockdowns für Trauernde dasein!

Nach der politischen Entscheidung vom 10.02. und dem damit weiterhin fortgesetzten Lockdown darf der Hospizdienst Delmenhorst z.Zt. kein Trauer Café sowie den Besuch der Trauergruppen anbieten.
Dennoch sind wir für Menschen in Trauer da. Diese haben es in der Zeit der bestehenden Corona Pandemie besonders schwer. Viele wohltuende Kontakte ruhen, so dass der trauernde Mensch häufig auf sich ganz alleine zurückgeworfen ist. Es entsteht Isolierung und damit häufig ein ganz großer Druck sich über den erlittenen Verlust und die Gefühle besonders Traurigkeit mit jemanden aus zu tauschen.
Durch die Corona Pandemie entstehen spezielle neue Situationen in der Verarbeitung von Trauer, da die Menschen häufig den so wichtigen Abschied von den Verstorbenen nicht nehmen konnten.

Der Hospizdienst bietet auch in dieser Zeit weiterhin Gespräche über Telefon, Trauereinzelgespräche im Hospizbüro oder Trauerspaziergänge mit einer Person an.
Dafür stehen qualifizierte Trauerbegleitende bereit, die es sich zur Aufgabe gemacht haben für trauernde Menschen dazu sein.
Gerne können sich Trauernde Menschen unter folgender Telefonnummer an den Hospizdienst Delmenhorst e.V. wenden Tel. 042 21 123 16 88.

Diesen Herausforderungen trotzt der Hospizdienst Delmenhorst

In einem ausführlichen Gespräch mit dem Delmenhorster Kreisblatt haben der Vorsitzende Jürgen Schurig und die Koordinatorin Martina Meinken die besonderen Herausforderungen für die Arbeit des Hospizdienstes in der Sterbe- und Trauerbegleitung geschildert. In seiner Ausgabe vom26.01.2021 hat das Delmenhorster Kreisblatt dieses Gespräch in einem sehr informativen Artikel dargestellt. Diesen Artikel finden sie hier.

 

 

Hospizdienst Delmenhorst e.V. sucht Unterstützung für die Trauerarbeit

Zum Leben gehört das Sterben und zu Sterben und Tod gehört das Trauern, um wieder in ein Leben ohne den geliebten Menschen zurückzufinden. Wer einen nahestehenden Menschen durch den Tod verloren hat sehnt sich oft nach Unterstützung. Menschen an seiner Seite, die das Gefühlschaos aushalten und einfach Zuhören. Die nächsten Verwandten und Freunde sind häufig nicht in der Lage, die Gefühle der Hinterbliebenen nachzuempfinden und, vielleicht selbst gefangen in ihren Gefühlen, die Traurigkeit des Anderen mitzutragen.

Trauern ist jedoch die Lösung, nicht das Problem! (@Chris Paul) Daher bieten wir Betroffenen auf unterschiedliche Art und Weise Unterstützung an.

Selbst in diesen, von Corona geprägten Zeiten, versuchen wir in Einzelgesprächen oder telefonisch zu unterstützen. Wir hoffen bald wieder unsere Trauergruppen und die Trauercafès anbieten zu können.
Unsere Trauerbegleitungsangebote möchten wir in naher Zukunft spezifischer anbieten. Dazu zählen die Unterstützung von Sternenkinder-Angehörigen, Hinterbliebene von Suizidopfern, eine Gruppe für jung Verwitwete sowie eine Gruppe speziell nur für Männer.

Um weiterhin eine gute, verlässliche Trauerarbeit für alle Delmenhorster zu gewährleisten, benötigen wir zusätzliche, ehrenamtliche Trauerbegleitende. Interessierte sollten über  viel Empathie, Geduld und Mut zur Klarheit verfügen. Wir unterstützen sie mit  Wissen über Trauer und Trauerprozesse auch mit den entsprechenden Weiterbildungen.
Sollten sie interessiert sein freuen wir uns über ihren Anruf für weitere Informationen  unter Tel. 1231688.

Tablets erleichtern die Arbeit des Hospizdienstes

Die Vorsitzenden des Hospizdienst Delmenhorst e.V., Ilse Grüttner und Jürgen Schurig, überreichen der Koordinatorin Martina Meinken zwei Tablets für die Unterstützung der Kommunikation mit den zu begleitenden, schwerkranken Menschen.
Die Anschaffung wurde ermöglicht durch das Crowdfunding der Volksbank eG Delmenhorst – Schierbrok und der Stadtwerkegruppe Delmenhorst.
Allen Spendern und Unterstützern gilt unser herzlicher Dank!

Lebensbegleiter und menschliche Begegnungen
Der Delmenhorster Kurier berichtet in seiner Ausgabe vom 20.08.2020 ausführlich über die verschiedenen Aspekte der Hospiz- und Trauerarbeit nach einem Gespräch mit unserer Koordinatorin
Martina Meinken. Den Artikel des Delmenhorster Kuriers finden Sie hier.

Hospizdienst Delmenhorst bildet wieder Sterbebegleiter aus

Hospizdienst Delmenhorst wird im Herbst dieses Jahres wieder einen Ausbildungskurs für Sterbebegleiter durchführen. Am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr veranstaltete der Hospizdienst einen Infoabend über diesen Qualifikationskurs. In diesem Zusammenhang fand ein ausführliches Gespräch mit dem Delmenhorster Kreisblatt statt, der in seiner Ausgabe vom 31.07.2020 ausführlich über die Aufgaben des Hospizdienstes und über die Inhalte des angebotenen Kurses berichtet.
Diesen Artikel finden Sie hier.

Die Beschreibung der Kursinhalte im Programmheft der VHS können Sie aus der Anlage entnehmen.

Wir sind wieder für Sie da …….. !

Unsere Sterbebegleiterinnen und –begleiter stehen Schwerkranken und sterbenden Menschen wieder persönlich zur Seite. Wir begleiten Sie in ihrem Zuhause, im Pflegeheim (sofern das jeweilige Hygienekonzept dieses zulässt), im Krankenhaus oder beraten und begleiten in Zusammenarbeit mit sozialen und pflegerischen Diensten. Wir unterstützen ein würdevolles Leben bis zuletzt.

Auch trauernde Menschen können wieder alle Angebote des Hospizdienstes Delmenhorst nutzen:

Die offene Trauergruppe trifft sich wieder. Hier kommen Menschen aus unterschiedlichen Trauersituationen zusammen. Viele fühlen sich nach dem Tod eines geliebten Menschen in ihrer Trauer alleine gelassen. Wechselnden Gefühlen wie Schmerz und Verzweiflung, Scham, Angst, Wut und Schuld steht die Umwelt oft hilflos gegenüber. Ein Treffen in einer vertrauensvollen Atmosphäre außerhalb des eigenen Zuhauses mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, ermöglicht es, die Trauer zuzulassen und sich dabei angenommen und verstanden zu fühlen.

Unser Trauercafè, offener Treffpunkt für trauernde Menschen, findet jeden 1. Sonntag und jeden 3. Montag von 15.00 – 17.00 Uhr statt. Nächster Termin ist Montag der 20. Juli 2020. Wenn wir einen lieben Menschen verloren haben, brauchen wir andere, mit denen wir uns austauschen können. Wir suchen Menschen, die uns verstehen und mitfühlen, weil sie in einer ähnlichen Situation sind. In unser Trauercafé sind alle Menschen eingeladen, die nach Wegen in und durch die Trauer suchen. Alle Gefühle sind hier erlaubt: Weinen, Klage, Angst, Wut haben. Einen Ort für Dankbarkeit, Zukunftsvisionen und gemeinsames Lachen in einem geschützten Raum finden. Wir tauschen uns aus, entdecken zusammen Kraftquellen für den Alltag und finden kleine Hilfen für den neuen Lebensweg.

In Trauer-Einzelgesprächen bieten wir Ihnen die Möglichkeit in einem geschützten Raum individuell auf Ihre Trauer einzugehen. Jede Art des Verlustes nehmen wir ernst und sind für Sie da, gerade auch bei tabuisierten Partnerschaften, die in der Öffentlichkeit nicht betrauert werden können. Wenden Sie sich gerne an unsere Koordinatorinnen, die Ihr Anliegen an qualifizierte, ausgebildete Trauerbegleiter*innen weiterleiten.

Nähere Informationen erhalten unter der Telefonnummer 04221 – 123 16 88.
Die Teilnahme an der offenen Trauergruppe, dem Trauercafè und an Trauer-Einzelgesprächen kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der geltenden Hygieneschutzbestimmungen erfolgen.


Hospizbüro Delmenhorst wieder geöffnet !

Nachdem das Gesundheitsamt grünes Licht gegeben hat, möchten wir in der kommenden Woche die Sterbebegleitungen und die Trauereinzelgespräche unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften wieder aufnehmen.
Gruppentreffen sind zur Zeit noch nicht möglich.
Erreichbar ist das Hospizbüro in der Mühlenstr.112 immer am Montag von 16 – 18 Uhr und am Donnerstag von 10 – 12 Uhr.
Vor einem Besuch bitten wir um vorherige telefonische Terminabsprache unter der Telefonnummer 1231688.

 

Gemeinsam gute Ideen verwirklichen

„Was einer alleine nicht schafft, das vermögen viele.“
Unter diesem Motto haben die Volksbank eG und die StadtWerkegruppe Delmenhorst sich zum Ziel gesetzt Menschen aus der Region beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Als regionale Unternehmen wollen sie dazu beitragen, Wohlfühlqualität für Delmenhorst und dessen Bürger zu schaffen. Hierzu haben beide Unternehmen gemeinsam ein Crowdfundig-Portal eingerichtet. Hier kann für Projekte in Delmenhorst gespendet werden, die beiden Unternehmen verdoppeln die geleisteten Spenden dann aus eigenen Mitteln. Bisher wurden auf diese Weise bereits 16 Projekte unterstützt.
Der Hospizdienst Delmenhorst e.V. hat sich entschlossen, jetzt ein Vorhaben anzumelden. In der der Zeit der Corona-Krise ist es den ehrenamtlichen Sterbebegleitern nicht möglich Menschen in der letzten Lebensphase persönlich zu begleiten. Dies wird auch nach den Hygienevorschriften in der nächsten Zeit so bleiben. Der Hospizdienst muss die zu begleitenden Menschen und die Hospizbegleiter schützen. Als Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu den Schwerkranken sollen zwei Tablets bzw. Notebooks zum Anschaffungswert von ca. 700 Euro eingesetzt werden. Hierzu benötigen wir Ihre Unterstützung.
Das Crowdfunding-Portal ist unter folgender Internetadresse zu erreichen: https://delmenhorst.viele-schaffen-mehr.de/

 

„Blumen Holländer“ verschenkt Blumen an Heime in Delmenhorst und Ganderkesee

Eine tolle Aktion, die uns alle sehr berührt:

Da Marius Wiegmans seine Blumen nicht mehr verkaufen darf, verschenkt er nun alle Blumen aus seinem Kühlhaus – zum Beispiel an den stationären Hospizdienst in Falkenburg, für den Martina Meinken vom ambulanten Hospizdienst die Frühlingsblumen wie Tulpen und Narzissen abholt. Foto: Melanie Hohmann

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtete über diese Aktion in seiner Ausgabe vom 24.03.2020. Den Artikel finden Sie hier.

Spende des Delmenhorster Kreisblattes

Am 24.01.2020 brachte das Delmenhorster Kreisblatt Sonderseiten zum 25jährigen Jubiläum des Hospizdienstes Delmenhorst heraus. Auf diesen Seiten wurden von Partner des Hospizdienstes und Anderen zahlreiche Anzeigen geschaltet. An dem Erlös aus diesen Anzeigen hat das Delmenhorster Kreisblatt den Hopizdienst beteiligt. Am 27.01.2020 übergab der dk-Verlagsleiter Thorsten Schulze einen Scheck über einen Betrag von 2.140 Euro an Ehrenamtliche des Hospizdienstes. Den Bericht des Kreisblattes hierüber finden Sie hier.

Jubiläumsfeier am 25.01.2020

Am 25.01.2020 fand in der Markthalle in Delmenhorst die 25-Jahrfeier des Hospizdienstes statt. Am Vormittag war die Öffentlichkeit eingeladen, um sich über die Arbeit des Hospizdienstes zu informieren. In einem bunten Programm wurden die Aufgaben des Hospizdienstes vorgestellt und diskutiert. Begleitet wurde die Veranstaltung von verschiedenen Musikgruppen. Am Nachmittag fand eine Jubiläumsfeier mit 110 geladenen Gästen statt. Auch hier gab es weitere Informationen über die Geschichte, den derzeitigen Stand und die weiteren Pläne des Vereins.

In den nachstehenden Bildern wird der Ablauf der Veranstaltung geschildert.

Die Trommelgruppe Kuku Delmenhorst/Bremen gibt das Signal zum Beginn der Veranstaltung.

Die Vorsitzende Ilse Grüttner begrüßt die Gäste.

Markus Weise führt durch das Programm

Koordinatorin Martina Meinken erläutert in einem Interview die Aufgaben des Hospizdienstes

Eine Diskussionsrunde zum Thema Leben, Tod und Trauer mit Ulrike Schnepel (Hospizbegleiterin), Stephan Meyer-Schürg (Pastor), Dr. Calin Pirvu (Arzt), Heidrun Köllner (Sozialpädagogin), Ursela Roßmeyer (Hospiz- und Trauerbegleiterin), Ralf Heitkamp (Teilnehmer Trauercafé), Markus Weise (Moderator)

Buchhändlerin Sabine Jünemann stellt ein Buch zum Thema Hospiz vor

Der Gospelchor St.Stephanus schließt den Vormittag ab und singt zum Start der Nachmittagsfeier.

Vorsitzender Jürgen Schurig begrüßt die Gäste der Jubiläumsfeier

Oberbürgermeister und Schirmherr Axel Jahnz spricht ein Grußwort

Das Flötenquintett Hasbergen unterhält die Gäste mit ihrer Musik

Die Gründerin des Hospizdienstes Harriet Kämper (zweite von links) berichtet von den Ursprüngen der Hopizidee. Jürgen Schurig (links) und Martina Meinken (zweite von rechts) stellen die heutigen Aufgaben und Pläne des Hospizdienstes Delmenhorst vor.

Andreas Bentrup im Theaterstück „Sterben lernen“

Unsere Netzwerkpartner, die mit ihren Ständen das Informationsangebot zum Hospizgedanken erheblich erweiterten, gemeinsam mit unseren Koordinatorinnen.

In einer Gedenkecke konnten Kerzen angezündet und Gedenksteine beschriftet werden.

Am Stand der DelmenStones konnten die Besucher mit Unterstützung von Mandy Kunde Steine bemalen. Hier sind Mitglieder der Trommelgruppe Kuku eifrig dabei.

Viele Glückwünsche, Geschenke und Spenden erreichten den Hospizdienst aus Anlass des Jubiläums, oben z.B. ein Scheck von den YoungRoundTables. Der Hospizdienst Delmenhorst bedankt sich sehr herzlich für diese schönen Aufmerksamkeiten.

Für Organisation, Ablauf und Service sorgten die ehrenamtlichen Mitgliedern des Hospizdienstes.

Der Hospizdienst Delmenhorst dankt Allen, die zu unseren gelungenen Veranstaltungen zum 25jährigen Bestehen beigetragen haben. Wir freuen uns über soviel Wertschätzung unserer Gäste und die Unterstützung unserer Netzwerkpartner. Im Laufe unserer Veranstaltung am Sonnabendvormittag durften wir über 200 Gäste begrüßen, am Nachmittag ca. 110 Gäste. Das große Interesse zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

25 Jahre Hospizdienst Delmenhorst

Im Vorfeld der Jubiläumsfeier des Hospizdienstes Delmenhorst e.V. am 25. Januar 2020 in der Markthalle in Delmenhorst fand jetzt eine Gespräch mit der Delmenhorster Presse statt, in der die Aufgaben des Hospizdienstes, deren Bedeutung für die schwerkranken Menschen und für die ehrenamtlichen Begleiter sowie die zukünftigen Vorhaben dargestellt wurden. Die Presse berichtet darüber und über die Feier am 25.01.2020 in ihren Ausgaben:

Delmenhorster Kreisblatt am 16.01.2020
Nordwestzeitung am 16.01.2020
Delmenhorster Kurier am 20.01.2020
Delmenhorster Kreisblatt Sonderseite am 24.01.2020
Delmenhorster Kreisblatt am 27.01.2020
Deldorado, Ausgabe Februar 2020

Eine Kopie dieser Artikel finden Sie unter den Links auf den Zeitungsnamen.

 

Qualifikation zum/zur ehrenamtlichen Hospizbegleiter/ – in 

Das Leben in seiner letzten Phase lebenswert und würdevoll gestalten, gemeinsam auf  schönes und Erreichtes zurückblicken, kleine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Begleiten, behüten, da sein, ermutigen, miteinander sprechen, lachen und weinen. Der nahe Kontakt mit Schwerkranken, deren Angehörigen und Freunden bedeutet für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung und Bereicherung.

Seien Sie mit dabei !
Wir laden Sie ein in den Kreis engagierter Ehrenamtlicher und professioneller Ausbilder. Lassen Sie sich durch uns in heller, freundlicher Atmosphäre kompetent auf die Arbeit als Hospizbegleiter/-in vorbereiten. Lernen Sie die Bedürfnisse des Menschen in seiner letzten Lebensphase kennen. Erfahren Sie, wie Sie ihm und seinen Angehörigen eine wertvolle Stütze in dieser Zeit sein können. In dem anstehenden Kurs werden Sie folgende Themen kennenlernen

– Ziele und Aufgaben der Hospizbewegung
– Sterbe- und Trauerphase
– Kommunikation
– Trauerarbeit
– Spiritualität
– Selbstpflege: Nähe und Distanz
– Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
– Hospitation im stationären Bereich

Der Qualifizierungskurs schließ mit einem Zertifikat ab.

Der Kurs, den wir in enger Zusammenarbeit mit der VHS Delmenhorst durchführen beginnt im September 2020. Der Kursumfang beträgt 85 Stunden zuzüglich 20 Stunden Hospitation, verteilt auf  etwa ein halbes Jahr.

Für Teilnehmende, die Mitglied im Hospizdienst werden und sich darüber hinaus verbindlich ehrenamtlich einbringen, ist die Teilnahme kostenfrei.

Ansprechpartnerin ist unsere Koordinatorin Martina Meinken.

 

LzO spendet

Im Jubiläumsjahr erhielt der Hospizdienst Delmenhorst e.V. eine großzügige Spende für seine Arbeit mit Schwerkranken, Sterbenden und Trauernde. Jetzt wurde der Scheck dem Vorstand des Hospizdienstes übergeben. Das Kreisblatt am Sonntag berichtete darüber und veröffentlichte jetzt das nachstehende Foto (Melanie Hohmann):


Spendenaktion der DelmenStones

Auf dem Bastelfest des Malereifachbetriebs Siemund am 05.12.2019 waren die DelmeStones mit ihren tollen wunderschön bemalten Steinen vertreten. Viele Steine konnten verkauften werden und die allerschönsten Steine wurden in einer Auktion versteigert. Dabei wurde ein sagenhafter Erlös von 1.000 Euro erzielt. Jetzt haben die Initiatorinnen dieser Aktion von DelmenStones einen Scheck über diesen Betrag beim Hospizdienst Delmenhorst e.V. dem Vorstand überreicht. Ihnen, allen Steinemalern und Spendern unseren herzlichen Dank.

 

 

 

Aktion des HOSPIZDIENSTES Delmenhorst e.V. zum Welthospiztag am 12.10.2019

Unter dem Hashtag #buntesehrenamthospiz steht der Welthospiztag am 12. Oktober in diesem Jahr in Deutschland. Und der Hospizdienst Delmenhorst macht auch mit, und zwar mit einem Stand in der Fußgängerzone. Von 9 bis 12.30 Uhr stehen Mitglieder des Vereins als Ansprechpartner allen Interessierten zu Fragen rund um den ambulanten Hospizdienst zur Verfügung.

Der Delmenhorster Kurier und das Delmenhorster Kreisblatt berichten in ihren Ausgaben vom 07.10.2019 hierüber. Diese Artikel finden Sie hier.

 

Neue Ehrenamtliche als Hospizbegleitung für den Hospizdienst Delmenhorst

Foto: Privat
1. Reihe vorne, von li. nach re.: Edith Höppner, Anke Grade, Brigitte Sperling, Martina Meinken (Koordinatorin, Dozentin), Heidrun Köllner (Dozentin), Uschi Goede, Elvira Mehrtens, Annamaria Kolhoff, Christiane Weindel,
2. Reihe hinten, von li. nach re.: Martina Westphal (VHS Leiter), Ingrid Bücker, Elma van Lengen, Ute Wohlers, Martina Kliemisch, Marlene Esslinger, Monika Eberhardt (Koordinatorin)

Zum Abschluss des Vorbereitungskurses für ehrenamtliche Hospizbegleitungen überreichten am Samstag in einer kleinen Feierstunde Martin Westphal, Leiter der VHS Delmenhorst und für den Hospizdienst die Koordinatorinnen Monika Eberhardt und Martina Meinken, 12 neuen Ehrenamtlichen ihr Zertifikat. Die Qualifizierung wurde vom Hospizdienst Delmenhorst e.V. in Zusammenarbeit mit der VHS Delmenhorst in der Zeit von Februar 2019 – September 2019 durchgeführt und umfasste etwa 85 Unterrichtsstunden, sowie 20 Stunden Hospitation.
Die neuen Ehrenamtlichen wurden unter anderem zu zentralen fachlichen Inhalten wie Zielen und Aufgaben der Hospizbegleitung, Spiritualität, Sterbe- und Trauerphasen, Kommunikation, Nähe und Distanz, Selbstreflektion sowie rechtlichen Grundlagen geschult.
Im Rahmen der Weiterbildung war es auch möglich in einem stationären Hospiz, auf der Palliativstation oder einem Pflegeheim zu hospitieren, um so mit Menschen am Lebensende in Kontakt zu kommen. Das hat die Teilnehmerinnen sehr berührt und bewegt. Fast jeder Ehrenamtliche der in die Hospizarbeit geht, hat mehr oder weniger eigene Erfahrung zum Thema Sterben, Tod und Trauer durchlebt.
Nach diesem Abschluss sind die Ehrenamtlichen befähigt sich der so wichtigen Aufgabe der ambulanten Hospizbegleitung zu widmen. Sie werden jetzt von den Koordinatorinnen eingesetzt. Die Ehrenamtlichen freuen sich auf ihre neue Aufgabe und stehen dem Hospizdienst nun zur Verfügung.
Schwer erkrankte oder alte Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen können durch den Hospizdienst in ihrer Häuslichkeit, im Pflegeheim oder im Krankenhaus begleitet werden. Dabei ist es den Ehrenamtlichen des Hospizdienstes immer wieder wichtig, dass das letzte Stück Leben begleitet wird, bevor das eigentliche Sterben beginnt.
In einem Erstgespräch erfassen die Koordinatorinnen, was für den Sterbenden Menschen und seinen Angehörigen in dieser häufig letzten Phase das Wichtigste ist. Die Wünsche und Bedürfnisse an eine Hospizbegleitung sind sehr unterschiedlich. Es können Gespräch sein in Form von Rückblick auf das Leben oder über den Tod. Es können aber auch Aktivitäten sein, die gerne gemacht wurden wie Spazierengehen, den Garten anschauen, singen, Fotos anschauen. Und manchmal sind die Hospizbegleiter „nur da“, sitzen an dem Bett bei einem Menschen der nichts mehr äußert. Angehörige können sich dann Zeit nehmen für ihre eigenen Bedürfnisse. Einen Moment durchatmen um dann wieder ganz in der Verantwortung zu stehen.
Der Hospizdienst Delmenhorst feiert im Dezember 2019 mit seinen etwa 50 Ehrenamtlichen sein 25-jähriges Bestehen. Es wurden in dieser Zeit viele Menschen sowie deren Angehörigen liebevoll und kompetent begleitet.
Im nächsten Jahr wird es ab Anfang Februar wieder einen neuen Qualifizierungskurs geben, denn es werden dringend weitere Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter benötigt, da sich die Anfragen der Begleitungen von Jahr zu Jahr steigern.
Ein Infoabend findet am Donnerstag, dem 16.01.2020 um 18 Uhr in den Räumen des Hospizdienst Delmenhorst e.V., Mühlenstr. 112 in Delmenhorst statt.
Der Hospizdienst begleitet die ihm anvertrauten sterbenden Menschen frei in Anlehnung an das Zitat der Begründerin der Hospizbewegung Cicely Saunders: „Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben zu geben!“

 

Karin Stelljes als Mitglied und Vorsitzende des Vorstandes zurückgetreten

Karin Stelljes

In der Mitgliederversammlung am 08.05.2019 erklärte Karin Stelljes ihren Rücktritt aus dem Vorstand des Hospizdienstes Delmenhorst. Sie begründete dies mit einem Zitat von Friedrich Nietzsche: „Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie komm es zum zweiten Male“. Karin Stelljes berichtete kurz über ihre langjährige Arbeit im Vorstand, in der eine sehr positive Entwicklung des Hospizdienstes zu verzeichnen war. Sie bedankt sich bei den Ehrenamtlichen für die gute Zusammenarbeit. Karin Stelljes wird weiterhin aktiv im Hospizdienst mitarbeiten.
Klaus Fr. Gardeman, stellv. Vorsitzender,  bedauert im Namen des Vorstandes und der Mitglieder des Hospizdienstes das Ausscheiden von Karin Stelljes aus dem Vorstand und bedankt sich für ihr großes Engagement in der Hospizarbeit. Er zeigt die Entwicklung des Vereins in den letzten sieben Jahren auf. Die positive Entwicklung auf allen Gebieten: Mitgliederzahl, Begleitungen, Trauarbeit, Renovierung der Räume, Modernisierung der Infrastruktur ist maßgeblich von dem großen Engagement, dem Ideenreichtum, der Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit von Karin Stelljes zurückzuführen. Klaus Fr. Gardemann überreicht ein kleines Geschenk und einen Blumenstrauß.
In seiner nächsten Sitzung am 03.06.2019 wird der Vorstand über die neue Aufgabenaufteilung beraten.

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 11.05.2019 hierüber.

 

Firma Gardinen Langner spendet für HOSPIDIENST Delmenhorst e.V.

Karin Stelljes, Beate Langer, Ilse Grüttner (v.l.n.r.)

Von einer Kundin hat Geschäftsinhaberin Beate Langner erfahren, dass der ambulante HOSPIZDIENSt Delmenhorst e.V. seine Räume renoviert, für die Fenster eine Beschattung benötigt wird, das Geld jedoch sehr knapp ist.
Kurzerhand hat sie sich entschlossen, hier kann ich unterstützen – ich möchte helfen.
Ein Termin war schnell gefunden und Frau Langner machte sich vor Ort ein Bild über das, was benötigt wurde und beriet kompetent, was machbar ist.
Kurz vor Weihnachten war es dann soweit, die Gardinen wurden montiert und die Freude war auf beiden Seiten riesengroß.
Heute fand die symbolische Übergabe der Spende, die sich in Höhe von 1.000 € beläuft, statt.
Im Namen aller Mitglieder des Vereins bedankte sich die Vorsitzende Karin Stelljes und Vorstandsmitglied Ilse Grüttner herzlich bei Frau Langner.

 

Trauerarbeit des HOSPIZDIENSTES Delmenhorst e.V.

Die NWZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 20.12.2018 ausführlich über die Trauerarbeit des HOSPIZDIENSTES Delmenhorst e.V.

Den Artikel finden Sie hier.

 

Informationsbesuch von MdB Susanne Mittag und MdL Deniz Kurku

Hospizdienst-Vorsitzende Karin Stelljes, SPD-Bundstagsabgeordnete Susanne Mittag, die Ehren-
amtliche Ursela Roßmeyer, Kassenwart Klaus Gardemann, SPD-Landtagsabgeordneter Deniz
Kurku Koordinatorin Monika Eberhardt, die Ehrenamtliche Barbara Franke-Raß und Koor- dinatorin Martina Meinken.  Foto Sonia Voigt, Delmenhorster Kreisblatt

In einem ausführlichen Gespräch mit Susanne Mittag und Deniz Kurku konnte der HOSPIZDIENST über seine Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen berichten. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen erzählten von ihren Erfahrungen bei der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase und die Betreuung von trauernden Angehörigen.

Der Vorstand konnte die Erfahrungen mit dem neuen Hospizgesetz darstellen, das eine wesentliche Erleichterung bei der  Finanzierung der Aufgaben brachte. Es konnten aber auch auf einige Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen werden. Die Abgeordneten sagten ihre Unterstützung bei der Durchsetzung dieser notwendigen Maßnahmen zu.

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtet sehr informativ und anschaulich über  das Gespräch. Den Artikel aus der Ausgabe vom 23.10.2018 finden Sie hier.

 

Chor Teutonia übergibt Spende aus Benefizkonzert

Foto Delmenhorster Kreisblatt

In seinem Benefizkonzert am 20.09.2018 mit dem Motto „Delmenhorster Geschichten und Persönlichkeiten“ erzielte der Chor Teutonia einen Erlös von 2.000 Euro. Einen großen Scheck mit diesem Betrag wurde dem HOSPIZDIENST Delmenhorst am Montag, 15.10.2018 übergeben.
Der HOSPIZDIENST ist sehr dankbar für diese Aktion, die der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeitern weitere Aufmerksamkeit und eine große Unterstützung bringt.

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtete hierüber.

 

Benefizkonzert für den HOSPIZDIENST Delmenhorst

Der Chor Teutonia veranstaltete am 20.09.2018 im Kleinen Haus ein Konzert mit dem Motto „Delmenhorster Geschichten und Persönlichkeiten“. Der Spendenerlös aus dem Konzert kommt dem HOSPIZDIENST Delmenhorst zugute.

Das Delmenhorster Kreisblatt schreibt zu diesem Konzert:

KLEINES HAUS GUT GEFÜLLT Teutonia entführt in Delmenhorsts Stadtgeschichte
Von Sonia Voigt
Volle Stimmgewalt für den guten Zweck: Der Gesangverein Teutonia hat mit einem kurzweiligen Konzertabend Spenden für den Hospizverein gesammelt.
Delmenhorst. Mehrere hundert Zuhörer hat der Gesangverein Teutonia bei seinem Benefizkonzert „Delmenhorster Geschichten und Persönlichkeiten“ am Donnerstagabend im Kleinen Haus mit auf eine Zeitreise genommen.
Chorleiterin Stefanie Golisch und Pianist Jan-Hendrik Ehlers geleiteten die Sänger durch einen abwechslungsreichen, kurzweiligen Abend. Zwischen Anekdoten über den mutigen Grafen Gerd, Postmeister-Sohn Arthur Fitger und Sexualwissenschaftler Iwan Bloch brachten sie Stücke vom traditionellen „Herrn Pastor sien Kauh“ bis zu Element of Crimes „Delmenhorst“ zu Gehör.
Einnahmen gehen an Hospizverein
Unter die Chornummern mischten sich solistische Darbietungen, die ebenfalls sehr gut beim Publikum ankamen.. Zwei Titel sang Chorleiterin Stefanie Golisch und Markus Liebegott steuerte Sarah Connors „Music is the key“ bei. Neben bester Unterhaltung für die Gäste im gut gefüllten Kleinen Haus brachte der Abend auch einen wohltätigen Effekt: Statt Eintritt nahm der Chor 2000 Euro an Spenden für den Hospizverein Delmenhorst ein.

Foto: Delmenhorster Kreisblatt, Birgit Stamerjohanns

Delmenhorster „Gräfin Hedwig“ unterstützt elf Projekte, u.a.
den HOSPIZDIENST Delmenhorst

Der Lions-Club Gräfin Hedwig hat am 18.09.2018 den Erlös aus dem diesjährigen Entenrennen und aus ihrer Kleiderkammer an elf verschiedene Organisationen vergeben. Auch der HOSPIZDIENST Delmenhorst wurde mit einer großzügigen Spende bedacht.

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 20.09.2018. Den Artikel finden Sie hier.

In der Trauer nicht alleine sein
Neues Angebot für Trauernde vom HOSPIZDIENST Delmenhorst e.V.

Martina Meinken, Barbara Franke-Raß, Nicole Krömer

Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine schmerzhafte Lücke. Er verändert das Leben und den Alltag der Trauernden oftmals gravierend. Die Gesellschaft erwartet häufig, dass der trauernde Mensch schnell wieder ins alltägliche Leben zurückkehrt. Für Betroffene ist die Trauer jedoch lange nicht abgeschlossen. Der Schmerz sitzt tief und der Verlust eines geliebten Menschen ist oft nicht in Worte zu fassen. Gefühle wie Trauer, Wut und Verzweiflung sind möglich und wollen ihren Platz finden, damit der Trauernde überhaupt wieder in seinen Alltag zurückkehren kann. Jeder Mensch verarbeitet seine Trauer in seiner ihm persönlichen Art und Weise. Bei der Trauer gibt es kein Richtig oder Falsch.

In der Trauerarbeit begleiten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizdienstes Delmenhorst die Trauernde. Sie hören zu, geben Kraft, spenden Trost, vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützung und helfen ihnen, einen neuen Weg zurück ins Leben zu finden.

In geschützter Umgebung bietet der Hospizdienst Delmenhorst Hinterbliebenen in einer offenen Trauergruppe die Möglichkeit an, über ihre Gefühle zu sprechen. Hier wird der Trauer so viel Zeit und Raum gegeben, wie der trauernde Mensch für sich benötigt.

Ballast abwerfen ist für Trauernde wichtig. Oft haben sie aber nicht den Mut, über ihre Gefühle zu sprechen. In der Gruppe können sie sich mit anderen Trauernden austauschen, denen es ähnlich geht. Gespräche mit anderen Menschen helfen häufig, den eigenen schweren Verlust leichter zu tragen.

Dieses Angebot wird ab Dienstag, 07.08.2018 von Nicole Krömer, Martina Meinken und Barbara Franke-Raß zunächst jeden 1. Dienstag im Monat in der Zeit von 18 bis 20 Uhr angeboten. Ab Frühjahr 2019 wird dies auf 2x monatlich ausgeweitet. Es richtet sich an Menschen, die sich in ihrer Trauer allein fühlen, egal wie lange der Verlust schon zurückliegt.

Es wird gebeten, sich telefonisch unter 04221 – 1231688 anzumelden.

Die Trauerarbeit wird in keiner Weise durch die Krankenkassen refinanziert. Alles wird und muss aus Spendengelder finanziert werden.
Dank der Unterstützung von Sponsoren war es möglich, in diesem Jahr zwei Trauerbegleiterinnen zu qualifizieren. Diese Ausbildung umfasst 256 Unterrichtsstunden, kostet jeweils 2.500 € und ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e.V. zertifiziert.
An dieser Stelle sagen wir ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren.

Weitere Trauerangebote:
 Trauercafé am Sonntag – 1 x monatlich (1. Sonntag im Monat)
 Trauercafé am Montag – 1x monatlich (3. Montag im Monat)
 Trauereinzelgespräche


Friederike Tiedge als Koordinatorin ausgeschieden

Friederike Tiedge

Friederike Tiedge, langjähriges Mitglied unseres Koordinatorinnen-Teams beendete zum 30.06.2018 aus Altersgründen ihre hauptamtliche Tätigkeit beim HOSPIZDIENST Delmenhorst. An ihrem letzten Arbeitstag wurde sie vom Vorstand mit großem Dank verabschiedet. Friederike Tiedge wird weiterhin im HOSPIZDIENST ehrenamtlich  mitarbeiten und auch Schwerkranke und Sterbende begleiten.

 

Margret Schmidt ist von uns gegangen

Wir trauern um unser Mitglied Margret Schmidt, die am 19.03.2018 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Margret war seit 2006 in unserem Verein als ehrenamtliche Hospizbegleiterin tätig. Stets war es ihr sehr wichtig, Menschen in Würde in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Von 2009 bis 2015 war sie Vorsitzende unseres Vorstandes. In dieser Zeit hat sie mit großem persönlichen Einsatz die Grundlagen für die positive Weiterentwicklung des Vereins geschaffen.
Ihr hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verbundenheit mit dem Hospizdienst Delmenhorst e.V. war beispielhaft. Mit Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Margret und werden ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Neue PC-Ausstattung für den Hospizdienst

Bei der Scheckübergabe: Klaus Döring, Heinz Barlage, Susanne Mittag (Stiftung), Klaus Gardemann, Karin Stelljes, Monika Eberhardt (Hospizdienst)  (Foto privat)

Die deutliche Anstieg der Begleitungen und die zunehmenden Aktivitäten in der Trauerbegleitung haben es notwendig gemacht, den Kreis der hauptamtlichen Koordinatorinnen auf drei zu erweitern. Auch Ehrenamtliche wirken bei der Steuerung und Verwaltung der Aufgaben des Vereins mit. Dieser Entwicklung ist bisher die Büroausstattung  nicht gefolgt. Es ist deshalb dringend notwendig, die DV-Infrastruktur des Hospizdienstes auszubauen. Dafür werden drei zusätzliche miteinander vernetzte PC s angeschafft. Dieses Projekt kostet 4.000 Euro. Den finanziellen Kraftakt können wir nur durch zusätzliche Spenden bewältigen. Um so dankbarer sind wir, dass die Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) uns jetzt einen Betrag von 1.600 Euro für dieses Projekt gespendet hat. Ein entsprechender Scheck wurde uns am 09.01.2018 durch die Herren Döring und Barlage von der LzO im Beisein unserer  Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag überreicht.

Die örtliche Presse, Delmenhorster Kurier und Nordwestzeitung berichten in ihren Ausgaben von 10.01.2017 von der Übergabe. DIese Artikel finden SIe hier (DK, NWZ). Der Delme Report bringt am 14.01.2017 eine Info (DR).

Hospizbegleiterin erzählt: „Wer sich mit Abschied nicht befasst, der stürzt umso tiefer“

Das Delmenhorster Kreisblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 21.12.2017 über die Erfahrungen einer unserer ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterin bei der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden. Sie hat nicht nur diese schwere Aufgabe mit Hingabe gemeistert, sie hat sich auch über viele Jahre unermüdlich für die anderen arbeitsintensiven Aufgaben im HOSPIZDIENST Delmenhorst e.V. eingesetzt

Den Artikel des Kreisblattes finden Sie hier.

Diakonie und Hospizdienst planen neue Hilfe für Flüchtlinge, Einrichtung eines
internationalen Trauercafés

Präsentation des Projektes „Internationales Trauercafé durch Diakonie und Hospizdienst: Franz Josef Franke, Martina Meinken, Stefan Scheel, Heidrun Köllner, Weibke Machel, Annika Capotorto, Karin Stelljes, Ursela Roßmeyer (Foto privat)

Der HOSPIZDIENST Delmenhorst e.V. und die Diakonie Delmenhorst planen gemeinsam die Einrichtung eines internationalen Trauercafés. Flüchtlingen soll geholfen werden, die Trauer über den Tod von Angehörigen und das eigene durch Flucht und Vertreibung verlorene Existenz in Gesprächen gemeinsam mit ausgebildeten Trauerbegleitern zu verarbeiten.

Diakonie und Hospizdienst haben dieses Vorhaben in einem Statement dargestellt, das hier aufgerufen werden kann. Das Delmenhorster Kreisblatt hat am 07.12.2017 über dieses Vorhaben berichtet. Auch dieser Artikel ist beigefügt.

Eine Begleitung auf dem letzten Weg

Die Delmenhorster Stadt-Zeitschrift DELDORADO berichtet in ihrer November-Ausgabe ausführlich über den HOSPIZDIENSTES Delmenhorst. DELDORADO berichtet dort eingehend über die hingebungsvolle Arbeit der ehrenamtlichen aktiven Mitglieder des HOSPIZDIENSTES bei der Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und Trauernden. Wenn Sie mehr über diese Arbeit erfahren möchten, können Sie diesen Artikel hier aufrufen.

Neue Koordinatorin

Monika Eberhardt (sitzend), Martina Meinken, Axel Jahnz, Friederike Tiedge
Foto: Lennart Bonk, Delmenhorster Kreisblatt

Monika Eberhardt hat am 01.05.2017 als weitere Koordinatorin beim HOSPIZDIENST Delmenhorst e.V. begonnen. Sie verstärkt das Team um Friederike Tiedge und Martina Meinken. Jetzt haben unser Schirmherr, Oberbürgermeister Jahnz, und der Vorstand sie offiziell begrüßt und der Presse vorgestellt. Die regionalen Zeitungen haben ausführlich darüber berichtet. Die Artikel können Sie hier lesen:

Delmenhorster Kreisblatt vom 04.07.2017
Delmenhorster Kurier vom 05.07.2017
Delme Report vom 05.07.2017
NWZ vom 05.07.2017

 

Presseartikel 2017

In der Presse sind zu besonderen Ereignissen des Hospizdienst Presseartikel erschienen, die wir in einem Link in unserer Homepage zeigen wollen:

Delmenhorster Kreisblatt: Bericht „Leben bis zuletzt„. Informationen über den Hospizdienst und dessen Aufgaben.

Delmenhorster Kreisblatt, 30.04.2017: Hilfe für die Tauerarbeit durch die Hörstube Delmenhorst

Verdener Aller-Zeitung, 12.05.2017, Spendenaktion Feuerbestattung Verden

 

Weitere Informationen aus der Zeit davor finden Sie unter Aktuell – Archiv.