Aktuelles

 

Qualifikation zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung

Das Leben in seiner letzten Phase lebenswert und würdevoll gestalten, gemeinsam auf Schönes und Erreichtes zurückblicken, kleine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Begleiten, behüten, da sein, ermutigen, miteinander sprechen, lachen und weinen. Der nahe Kontakt mit Schwerkranken, deren Angehörigen und Freunden bedeutet für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung und Bereicherung. Wir laden Sie ein in den Kreis engagierter Ehrenamtlicher und professioneller Ausbilder. Lassen Sie sich durch uns in heller, freundlicher Atmosphäre kompetent auf die Arbeit als Hospizbegleiter/-in vorbereiten. Lernen Sie die Bedürfnisse des Menschen in seiner letzten Lebensphase kennen. Erfahren Sie, wie Sie ihm und seinen Angehörigen eine wertvolle Stütze in dieser Zeit  sein können.

Der Qualifizierungskurs schließt mit einem Zertifikat ab und besteht unter anderem aus folgenden Modulem:

  • Ziele und Aufgaben der Hospizbewegung
  • Sterbe- und Trauerphase
  • Kommunikation
  • Trauerarbeit
  • Spiritualität
  • Selbstpflege: Nähe und Distanz
  • Basale Stimulation
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Hospitation im stationären Bereich

Termine und Kosten: März bis November 2018; Kursumfang: 100 Unterrichtsstunden und 20 Stunden Hospitation. Kostenfrei bei Mitgliedschaft und ehrenamtlicher Mitarbeit im HOSPIZDIENST Delmenhorst e. V..

Am 25.Januar 2018, 18.30 Uhr, findet im Büro des Hospizdienstes ein Infoabend statt, auf dem weitere Informationen über den neuen Kurs gegeben werden.

Information und Anmeldung bei Martina Meinken (Koordinatorin), Telefon 04221 – 123 16 88, Email: hospizdienst-Delmenhorst(at)web.de

 

Neue Koordinatorin

Monika Eberhardt (sitzend), Martina Meinken, Axel Jahnz, Friederike Tiedge
Foto: Lennart Bonk, Delmenhorster Kreisblatt

Monika Eberhardt hat am 01.05.2017 als weitere Koordinatorin beim HOSPIZDIENST Delmenhorst e.V. begonnen. Sie verstärkt das Team um Friederike Tiedge und Martina Meinken. Jetzt haben unser Schirmherr, Oberbürgermeister Jahnz, und der Vorstand sie offiziell begrüßt und der Presse vorgestellt. Die regionalen Zeitungen haben ausführlich darüber berichtet. Die Artikel können Sie hier lesen:

Delmenhorster Kreisblatt vom 04.07.2017
Delmenhorster Kurier vom 05.07.2017
Delme Report vom 05.07.2017
NWZ vom 05.07.2017

 

Jahresbericht auf der Mitgliederversammlung am 17.05.2017

Für den Vorstand gibt die Vorsitzende Karin Stelljes folgenden Jahresbericht 2016 und Ausblick über die Arbeit in 2017:

Zunächst  stellt sie die beiden neuen Koordinatorinnen vor. Martina Meinken ist seit dem 01.07.2016 und Monika Eberhardt seit dem 01.05.2017 zusätzlich zu der bisherigen Koordinatorin Friederike Tiedge im Verein hauptamtlich tätig.
Der Hospizdienst hat zur Zeit 90 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl leicht angestiegen. Von diesen Mitgliedern sind 36 aktiv tätig als Hospiz- und Trauerbegleiter, arbeiten im Vorstand und als Sicherheitsbeauftragter.
Die Trauercafés am Montag sind sehr gut besucht, am Sonntag ist Zeit für intensivere Gespräche mit den Trauernden.
An jedem Dienstag und Mittwoch helfen Ehrenamtliche bei der Austeilung des Abendbrots auf der Palliativstation des Klinikums Delmenhorst. Dabei kommt es auch zu intensiven Gesprächen mit den Schwerkranken.
Im Jahr 2016 hat der Hospizdienst 39 Menschen (Vorjahr 22) in ihrer letzten Lebensphase begleiten können. In diesem Jahr sind bereits 15 Begleitungen abgeschlossen, 7 Menschen werden derzeit aktiv begleitet.
Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter finden in regelmäßigen Abständen Supervisionen statt, in denen mit erfahrenen Supervisoren die besonderen Vorkommnisse und Sorgen aus den Begleitungen besprochen werden.
Durch die zusätzlichen Koordinatorinnen konnte die Zusammenarbeit mit den anderen sozialen Institutionen in Delmenhorst intensiviert werden, wodurch sich auch die erhöhte Anzahl an Begleitungen erklärt. Auch mit den Hospizdiensten der Region findet ein Gedankenaustausch statt.
Die Arbeit des Hospizdienstes wird durch Vorträge in Pflegeeinrichtungen, Parteien, mit der AOK und anderen Institutionen weiter bekannt gemacht. Dazu dient auch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen der entsprechenden sozialen Einrichtungen in Delmenhorst.

Im März 2017 hat ein neuer Kurs zur Qualifikation ehrenamtlicher Hospizbegleitern begonnen. Auch für 2018 ist ein weiterer Kurst geplant. Zwei Ehrenamtliche lassen sich zu Trauer-begleiterinnen ausbilden. Im Herbst 2017 soll mit dem Aufbau einer festen Trauergruppe begonnen werden.
Nach einer Verbesserung der Infrastruktur im Büro und dem Tagungsraum Anfang 2016 ist die Renovierung der Küche und der weiteren Räume dringend erforderlich, um die Arbeit des Vereins weiter sicherstellen zu können.
Die aktiven Ehrenamtlichen Mitarbeiter nahmen im Sommer 2016 an einem Grillnachmittag und vor Weihnachten an einem Frühstücksbuffet teil. Beide Veranstaltungen konnten durch eine zweckgebundene Sonderspende finanziert werden.
Als neues Vorstandsmitglied wurde Ursula Prüllage gewählt. Damit besteht der Vorstand wieder aus fünf Personen.

Aktuelle Presseartikel

In der Presse sind zu besonderen Ereignissen des Hospizdienst Presseartikel erschienen, die wir in einem Link in unserer Homepage zeigen wollen:

Delmenhorster Kreisblatt: Bericht „Leben bis zuletzt„. Informationen über den Hospizdienst und dessen Aufgaben.

Delmenhorster Kreisblatt, 30.04.2017: Hilfe für die Tauerarbeit durch die Hörstube Delmenhorst

Verdener Aller-Zeitung, 12.05.2017, Spendenaktion Feuerbestattung Verden

Vortragsveranstaltungen in Kooperation mit der AOK

Der Hospizdienst Delmenhorst e.V. bietet in Kooperation mit der AOK in deren Serie AOK-Pflegekurse in seinen Räumen in der Mühlenstraße 112, Delmenhorst, folgende Vorträge an:

Angst vor dem Tod
Donnerstag, 02.02.2017, 17.00 – 19.00 Uhr, Referent J.Seibold

Jugendliche online begleiten
Donnerstag, 11.05.2017, 17.00 – 18.30 Uhr

Bewältigungsstrategie für pflegende Angehörige
Mittwoch,      26.07.2017, 17.00 – 19.00 Uhr

Weitere Veranstaltungen in dieser Serie finden bei der AWO Tagesflege, der LZO und dem Roten Kreuz Stift statt. Die Termine für diese Vorträge können sie hier ersehen:

1. Halbjahr 2017             2. Halbjahr 2017

 

Neuer Kurs zur Qualifizierung für die Hospizarbeit

Im März 2017 beginnt ein neuer Kurs zur Qulifizierung zum/zur Hospizbegleiter/in, die der Hospizdienst Delmenhorst in Zusammenarbeit mit der VHS Delmenhorst durchführt.

Für die würdevolle Begleitung von Schwerkranken und ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase werden Menschen benötigt, die es sich zur Aufgabe machen möchten, ambulante Hospizbegleitung zu übernehmen. Der Kurs bereitet künftige Hospizbegleiter/innen einfühlsam und kompetent auf diese Aufgabe vor. Sie lernen, die Bedürfnisse von Menschen in der letzten Lebensphase sensibel wahrzunehmen und eine Beziehung angemessen und individuell zu ihnen aufzubauen.

Themeninhalte der Ausbildung sind: Anliegen und Ziele der Hospizarbeit, Auseinandersetzug mit Sterben und Tod, Sterbe- und Trauerphase, Basale Stimulation, Rechtliche Grundlagen, Kommunikation mit Kranken/Angehörigen, Pflege Sterbender, Palliativ Care, Selbstpflege, Spiritualität, Besuch der Palliativstation oder des Friedwaldes.

Der Kurs umfasst 100 Unterrichtsstunden und zusätzlich ein 20-stündiges Praktikum. Jeder Teilnehmer erhält nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat.

Das erste Modul des Kurses ist am Freitag, 24.03.2017, 13.00 – 19.00 Uhr und Sonnabend, 25.03.2017, 9.00 – 16.30 Uhr.

 

AOK unterstützt Delmenhorster Hospizdienst

Das Delmenhorster Kreisblatt schreibt am 25.10.2016:

Delmenhorst. Lobende Worte hat Bernd Wessels, der Leiter des Delmenhorster AOK-Servicezentrums, jetzt für die Arbeit des Hospizdienstes gefunden.

„Was der Hospizdienst leistet, ist bewundernswert, man kann die Arbeit nicht genug wertschätzen.“ Mit diesen Worten hat Bernd Wessels, Leiter der Delmenhorster AOK-Servicezentrums, gestern eine Zuwendung in Höhe von 11921,69 Euro an Karin Stelljes (Vorsitzende) und Martina Meinken (Koordinatorin) vom Hospizdienst Delmenhorst überreicht. Zwar handelt es sich dabei nicht um eine Spende, sondern um eine anteilige Pflichtleistung der Krankenkasse, doch Wessels machte glaubhaft, wie gern die AOK den Hospizdienst unterstützt. „Der Hospizdienst ermöglicht Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende. Der Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen ist gelebte Mitmenschlichkeit und unverzichtbar“, betonte Wessels.

Kostenlose Unterstützung

Der Hospizdienst, der sterbende Menschen und deren Angehörige kostenlos begleitet, verfügt aktuell über 25 ehrenamtliche ausgebildete Sterbebegleiter. „Für unsere Arbeit sind wir weiterhin auch auf Spenden angewiesen“, machte Stelljes klar. In diesem Jahr hat der Hospizdienst, ein gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Mühlenstraße, bereits 25 Begleitungen vorgenommen, mehr als 2015 insgesamt. 80 Mitglieder zählt der Verein, davon sind 30 aktiv. 2017 werde ein neuer Ausbildungskurs zum Sterbebegleiter beginnen. Die Begleitung sei eine schwierige, oft aber auch beglückende Aufgabe, betonte Meinken.

Ehrlicher Umgang mit dem Tod

„Die Ehrlichkeit und der klare Umgang mit dem Tod sind für die Patienten und ihre Angehörigen oftmals sehr wichtig. Der offene Gedankenaustausch erleichtert die Herzen vieler Menschen“, hob Karin Stelljes hervor.

 

Entenrennen fördert Hospizarbeit

Das vom Lions Club Gräfin Hedwig veranstalte Entenrennen brachte auch in diesem Jahr wieder einen großen Geldbetrag, der vom Club vor allem für die Hospizarbeit gespendet wurde. Der Hospizdienst Delmenhorst, der Hospizverein Ganderkesee und die Palliativstation Delmenhorst erhielten ansehnliche Beträge aus dem Erlös des Entenrennens. Auch andere Projekte und soziale Institutionen erhielten Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit.

 

Neue Koordinatorin

Am 01.07.2016 ist Martina Meinken zweite Koordinatorin des Hospizdienstes Delmenhorst. Gemeinsam mit Friederike Tiedgen wird sie die Vielzahl der Arbeiten in dieser Funktion erledigen. Zu diesen Aufgaben gehören die Erstkontakte mit den Erkrankten und deren Angehörigen, die Koordination des Einsatzes der ehrenamtlichen Begleiter, die Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, Pflegediensten, Ärzten, Altenpfleschulen und anderen Einrichtungen. Martina Meinken ist gelernte Krankenschwester, war Leiterin eines Pflegedienstes un dhat im Palliativdienst mitgearbeitet. Sie verfügt damti über die erforderliche hohe Qulifikation und die notwendigen Kontakte für diese anspruchsvolle Arbeit.

 

Vorbereitungskurs erfolgreich abgeschlossen

Nach dem Besuch von 120 Unterrichtsstunden seit dem 21. September 2015 haben jetzt acht Teilnehmerinnen den Vorbereitungskurs zur Ausbildung als Hospizbegleiterinnen erfolgreich abgeschlossen. Während der Ausbildung wurden ihnen Themen wie Selbsterfahrung/eigene Abschiede, Sterbe- und Trauerphasen, Reflexion und Hilfestellung für die Begleitung, Spiritualität, Bestattungs- und Trauerkultur und viele andere Inhalte vermittelt, die Voraussetzung für die Hospizarbeit sind.

Die neuen Hospizbegleiterinnen (von links) Dr.Claudia Zimmermann, Ingrid Hayungs, Margareta Behnsen, Petra Brunßen, Laura Marahrens, NIcole Schmidt, Stefanie Riefers, nicht auf dem Foto Doris Jätzold

 

20-jähriges Jubiläum des Hospizdienstes Delmenhorst

Am Samstag, 31.Januar 2015, fand die Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Hospizdienstes Delmenhorst in der Markthalle statt. Rund 200 Gäste waren gekommen, um mit den Mitgliedern des Hospizdienstes dieses Ereignis gemeinsam zu feiern. Vorstandsmitglied Karin Stelljes konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Sie und Koordinatorin Friederike Tiedge stellten die Arbeit des Hospizdienstes vor, die in den letzten 20 Jahren geleistet wurde und weiterhin für die Menschen in Delmenhorst von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht wird.  Sie weisen auch darauf hin, wie wichtig es ist, diese Aufgabe in der Stadt noch bekannter zu machen und sie durch Spenden und Fördergelder zu unterstützen. Oberbürgermeister Axel Jahnz betonte die Bedeutung der Arbeit der Begleiterinnen und Begleiter für die schwer Kranken, Sterbenden und Trauernden und damit für die ganze Gemeinschaft der Stadt. „Was Sie leisten, ist etwas Besonderes, und Sie machen es mit Freude.“
Viel Aufmerksam und Begeisterung fand die Ausstellung der Jugendkunstschule Delmenhorst. Acht Kinder hatten eindrucksvolle Bilder und Kollagen zum Thema „Lebenswege“ geschafffen.
Während der Veranstaltung und auch im anschließenden Beisammensein konnen Fragen zu den Aufgaben des Hospizdienstes und zur Mitarbeit in dem Vereine gestellt werden, die von den aktiven Mitgliedern beantwortet wurden.
Begleitet wurde die von Frau Anne Frerichs moderierte Veranstaltung durch Gospel, Spirituals und Lieder des TeuTONia-Chores unter Leitung von Helmfried Röder und vom Flötenquartett Hasbergen.
Im Anschluss an die Feier gab es Suppe, Kuchen und Getränke. Dabei wurde in vielen Gesprächen das Gehörte und Erlebtw weiter vertieft, die Kunstwerke der Kinder betrachtet und weitere Informationen über den Hospizdienst Delmenhorst und die ebenfalls vertretenen benachbarten Hospizvereine an deren Ständen eingeholt.

 

 

Presseartikel Delmenhorster Zeitung

Unser Vorstandsmitglied Karin Stelljes, Koordinatorin Friederike Tiedge und die Betreuerin des Trauercafés Ursela Roßmeyer führten ein Gespräch mit der Delmenhorster Zeitung. Darin wurden die Aufgaben des Hospizdienstes dargestellt und über das aktuelle Geschehen im Hospizdienst gesprochen. Der gesamte Artikel folgt unten:

 

Axel Jahnz neuer Schirmherr

Am 07.12.2014, dem 20. Jahrestag des Bestehens des Hospizdienstes Delmenhorst, hat Axel Jahnz, der Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst, dessen Schirmherrschaft übernommen. In einer kleinen Feierstunde mit den aktiven Mitgliedern, Ehemaligen, Freunden und Förderern des Hospizdienstes würdigte Vorstandsmitglied Margret Schmidt die Verdienste der bisherigen Schirmherrin Barbara Alms, die nach achtjähriger Amtszeit aus Gesundheitsgründen diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann. Sie betonte die Freude der Mitglieder des Hospizdienstes darüber, dass Axel Jahnz sich bereit erklärt hat, das Amt des Schirmherrn jetzt zu übernehmen und bat den Oberbürgermeister darum, dazu beizutragen, dass die Arbeit des Hospizdienstes in der Stadt noch weiter bekannt wird und die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder durch Spenden gefördert wird.

Oberbürgermeister Jahnz sagte in einer kurzen Ansprache dem Hospizdienst seine Unterstützung bei seiner wertvollen Arbeit für Kranke, Sterbende und Trauernde zu. Er halte die ehrenamtliche Arbeit als sehr wichtig für ein funktionierendes Gemeinwesen. Er werde sich als Schirmherr gerne für die Belange des Vereins einsetzen und auch für eine finanzielle Unterstützung werben.

Die Feier klang aus mit dem Hinweis auf die öffentlichen Veranstaltungen des Hospizdienstes zum 20jährigen Jubiläum:

– am 25.01.2015 das Puppenspiel „Über die Trauer hinaus“ um 18.00 Uhr in der Villa
– am 27.01.2015 eine Märchenabend „End-lich leben“, Lebenswege im Märchen um 18.00 Uhr im Gemeindehaus St.Marien
– am 31.Januar eine Festveranstaltung in der Markthalle ab 10.30 Uhr

 

Oberbürgermeister Axel Jahnz bei seiner Ansprache

Vorbereitungskurs erfolgreich abgeschlossen

Auch in 2014  fand in den Räumen des Hospizdienstes Delmenhorst wieder ein neuer Vorbereitungskurs für Hospizbegleiterinnen und –begleiter statt. Der Kurs begann am 05.05.2014 und endete am 22.11.2014 mit der Überreichung der Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss an die 10 Teilnehmenden.

In insgesamt 120 Stunden haben sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie z.B. eigene Abschiede, Kommunikation mit Kranken und Sterbenden, Palliativ Care, Selbstpflege, Spiritualität und Trauerkultur auseinanergesetzt.

Die Teilnehmenden hospitierten bei der Palliativstation des Klinikums Delmenhorst und des Krankenhauses Links der Weser in Bremen. Sie machten sich dort mit der Situation schwer kranker und sterbender Menschen vertraut.

Mit der erfolgreichen Teilnahme an dem Kurs haben die neuen Hospizbegleiter/innen die Voraussetzung für die Mitarbeit als  im Hospizdienst Delmenhorst oder in den benachbarten Hospizvereinen geschaffen.

Sie beraten und begleiten jetzt auf Wunsch Angehörige und Freunde und lassen diese in ihrer Trauer nicht allein. Sie werden sich bemühen, den körperlichen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen der Begleiteten gerecht zu werden. Auch für die neuen Mitarbeiter/innen gibt es regelmäßige Beratungen, Supervision und gute Zusammenarbeit in der Gruppe beim Aktiventreff.

Doris Hannack, Melanie Kiekbusch, Heydrun Bräutigam, Guido Menkens, Brigitte Gessner, Katharina Bal, Ida Bartelt, Anke Falke, Susanne Jancke, Angelika Franzkowski